INFO - HANDYCAP
HandyCap Eine neue Sputnike Performance im Comicstyle über das Alltagsleben eines Smartphones; in Szene gesetzt mit Schauspiel, Gesang, Rap, Tanz und Videoclips. Das Smartphone verändert in rasender Geschwindigkeit unser Alltagsleben. Es ist allgegenwärtig: auf der Straße, in der Familie, in der Schule. Apps schleichen sich in unser Privatleben. Das Sozialverhalten in der Öffentlichkeit wird immer rücksichtsloser: Laut Telefonieren im Restaurant, ununterbrochenes Handychecken in der Familie beim gemeinsamen Abendbrot oder im Straßenverkehr. Werden wir eine abhängige Smartphone-Gesellschaft, garniert mit bunten Apps? Ein Thema für alle Menschen in unserer Gesellschaft –betrifft aber auch besonders unsere Zielgruppe: junge Menschen mit Migrationserfahrungen, wo Status eine wichtige Rolle spielt- immer die neuesten Handys, Updates, etc. am Start sein müssen. Eine Aufführung bietet die Chance Kommunikationsverhalten, „Soziale“ Netzwerke, Mediennutzung nach Chancen und Risiko für die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen zu überprüfen.   Dauer: ca.75 Min, geeignet für Schüler ab Klasse 5 Anschließend besteht die Möglichkeit über die Inhalte des Stückes zu diskutieren. Info + Reservierung c/o Sputnike <jungeKultur> Hans Klusmann-Burmeister Hoyaer Str. 13, 31613 Wietzen Fon 05022 – 752 / 01575 - 5509118  hklusmannb@aol.com  P-Bericht_Premiere_handy-cap_Hornwerk_NW_Blickpunkt_06aug14
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Neustadt/Nachrichten/Theatergruppe-Sputnike- in-Neustadt-Von-Gruppenzwang-und-Selfie-Sucht
Die Theatergruppe Sputnike aus Nienburg widmet sich in ihrem neuen Stück „Handy- Cap“ der Kommunikationskultur in der Smartphone-Welt. Zur Premiere kamen die Schauspieler nach Neustadt. Artikel veröffentlicht: Donnerstag, 24.07.2014 19:45 Uhr Artikel aktualisiert: Sonntag, 27.07.2014 00:19 Uhr Verliebt ins Handy: Die Theatergruppe Sputnike setzt Kommunikationskultur ironisch in Szene. Neustadt. Kennen Sie das neue Noki 3000 mit Hologrammwerfer und lebenslanger Flatrate? Oder haben Sie schon mal einen Gottesdienst zur Beerdigung eines defekten Handys gefeiert? Dann sind Sie nicht ganz so besessen von Ihrem Mobiltelefon wie die Charaktere, die die Theatergruppe Sputnike aus Nienburg jetzt Neustädter Schülern vorgestellt hat. „Handy-Cap“ heißt das Stück, mit dem sie gestern in Neustadt Premiere feierte. Es geht um Kommunikationskultur der selfie-süchtigen Smartphone-Welt, um Gruppenzwang, Isolation und Mobbing. Schwerer Stoff, doch so unterhaltsam verpackt, dass die gut 400 Schüler aus KGS und Leine-Schule immer wieder applaudieren, beim musikalischen Finale sogar synchron mitklatschen: „Das ist keine große Sache, lass das Handy hin und wieder mal in deiner Hosentasche ...“.
Viele von ihnen haben sich jüngst verstärkt mit Nutzung und Missbrauch der Smartphones auseinandergesetzt. Das Thema stand besonders dringend auf dem Unterrichtsplan, nachdem im Februar brutale Filmchen auf den Handys zahlreicher Schüler kursierten. Aktuell werde immer wieder gemeldet, dass Jugendliche intime oder peinliche Fotos von anderen über Handy- und Internetdienste verbreiteten, berichtet Polizeichef Manfred Henze. Der Stadtelternrat beschäftige sich schon seit Jahren mit derartigen Problemen, Infoveranstaltungen hätten aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht, sagt der Vorsitzende Heinz Ziegler. Jugendhilfe, Gleichstellungsbeauftragte, Schulsozialarbeiter, und Präventionsrat haben sich an Organisation und Finanzierung der Aufführung beteiligt. Ob es hilft? Gesprächsstoff jedenfalls ist da.